Wasserverbrauch
Baumwolle, Färbung und Verarbeitung brauchen viel Wasser. Laut EEA lag der Wasser-Fußabdruck von Textilien in der EU 2022 bei etwa 9 m³ pro Person.
Biologie-Projekt
Fast Fashion bedeutet: sehr schnell produzierte Kleidung, niedrige Preise und ständig neue Trends. Für die Umwelt hat das viele Folgen.
Bei Fast Fashion werden neue Kleidungsstücke sehr schnell entworfen, hergestellt und verkauft. Viele Menschen kaufen dadurch öfter neue Kleidung, obwohl sie sie nicht lange tragen. Beispiele sind schnelle Trends durch TikTok, Online-Shops oder Modeketten.
Kleidung wirkt billig, aber die Umweltkosten stecken in Wasserverbrauch, Energie, Chemikalien, Transport und Müll.
Baumwolle, Färbung und Verarbeitung brauchen viel Wasser. Laut EEA lag der Wasser-Fußabdruck von Textilien in der EU 2022 bei etwa 9 m³ pro Person.
Beim Färben und Behandeln von Stoffen können Chemikalien ins Abwasser gelangen und Flüsse, Böden und Lebewesen belasten.
Kleidung aus Polyester verliert beim Waschen kleine Plastikfasern. Diese können über das Abwasser in Gewässer gelangen.
Herstellung, Transport, Online-Retouren und Entsorgung verursachen Treibhausgase. UNEP nennt 2 bis 8 Prozent der globalen Emissionen für Textilien.
Viele Kleidungsstücke werden nur kurz getragen. Danach werden sie weggeworfen, verbrannt, deponiert oder exportiert.
Wasserverbrauch, Schadstoffe und Müll können Lebensräume verändern und Tiere sowie Pflanzen belasten.
Fast Fashion ist praktisch und günstig, aber ökologisch problematisch. Meiner Meinung nach ist die wichtigste Lösung, weniger Kleidung neu zu kaufen und Kleidung länger zu nutzen. Gleichzeitig müssen Unternehmen durch Regeln stärker verantwortlich gemacht werden.